Hört her, hört her – es weihnachtet sehr. Passend dazu erleben wir das alljährliche Wetter”chaos”, was uns immer wieder aufs Neue verwundert; schließlich kann ja nun wirklich kein Mensch damit rechnen, daß es im Winter auch mal schneit!

 

Nun ist es also soweit, das “totale Rauchverbot” in Bayern wurde durch Volkes Wille durchgesetzt. Aber, es drängen sich für den Menschen mit Verstand sofort einige Fragen auf. Zum ersten und drängendsten: war das wirklich der Wille des Volkes, also qua democratia der Wille der Mehrheit? Weiterhin muß gefragt werden, ob hier wirklich der Nichtraucherschutz im Vordergrund steht, oder ob sich hier lediglich eine kleine Randgruppe von Egozentrikern hervorgetan hat um ihre eigenen Interessen zu bedienen. Und drittens stellt sich dem aufmerksamen Beobachter des gesellschaftlichen Zusammenlebens die Frage, was das Gutmenschentum wohl als nächstes für eine Frechheit ausbrüten mag, um ihre Vorstellung von Moral der Allgemeinheit aufs Auge zu drücken.

 

Obwohl Talkshows als solches schon oftmals eine Geißel für den gequälten Verstand zumindest der Menschen sind, die sich ihr Gehirn noch nicht selbst vollends weggeätzt haben, kann man mit den eingeladenen Gästen immer noch eines draufsetzen.

An dieser Stelle lasse ich gerne Herrn Wolfgang Röhl vom stern zu Wort kommen, mit diesem Artikel .

Ich kann nur hoffen, daß dieser Artikel längstmöglich verfügbar bleibt. Denn damit wäre nicht nur mir Genüge getan und einer meiner Lieblingsfeinde öffentlich als Dummschwätzer und inkompetenter Merkbefreiter bloßgestellt. Vielleicht würden zukünftige Zugriffe auch dabei helfen, das im Artikel angesprochene, sieb-artige Gedächtnis des durchschnittlichen Talkshow-Zuschauers auf Trab zu halten – auf daß Genannter begreift, daß gerade in solchen “Shows” 80% des Geredes nur hohle Phrasen sind, vorgetragen zur Gefälligkeit der Hirnzwerge; argumentativ das Fähnchen in die Windrichtung gedreht, in die gerade die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird.

 

Artikel kommentieren

In der Wochenendausgabe Anfang Novemer 2009 der “Nürnberger Nachrichten” war zu lesen, daß die US-Armee in der Nähe von Ansbach auf einer 40 Hektar großen Fläche eine kleine Stadt bauen läßt – immerhin diesmal vom amerikanischen Steuerzahler finanziert. Auf dem Areal wird alles zu finden sein, was eine autarke Enklave braucht: vom Supermarkt über Wohnhäuser bis hin zum Appartement-Hotel und Comunity-Center ist alles dabei.

 

Es klingt wie eine Neuauflage von George Orwells 1984. Aber schlimmer, es ist wahr. In England sollen sich künftig Internetnutzer in ihrer Freizeit um die Überwachung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung kümmern. Die Stadt Stratford-upon-Avon, bekannt als Geburtsstätte William Shakespeares, startet in Kürze ein Pilotprojekt der Firma »Internet Eyes«. Wie der Name so der Plan: Freiwillige werden vom heimischen Computer aus die Videobilder von überall in der Stadt verteilten Überwachungskameras beobachten – und per Tastendruck Alarm schlagen, sobald sie etwas Verdächtiges sehen.