Weils momentan mal wieder tierisch nervt in der Franken"metropole", fühle ich mich bemüßigt, das ein oder andere Wort über die nicht enden wollenden Baustellen und deren Sinn bzw. UNsinn zu verlieren.

Mit zunehmender Befremdlichkeit verfolge ich die "Berichterstattung" über die Vorgänge in der Bundeswehr, bzw. über die derzeit zum Thema hochstilisierten Vorgänge. Aber nicht nur die Vorgänge an sich, auch die Reaktionen der Journalisten auf diese sowie auf zu Guttenbergs Reaktionen sind einerseits ganz großes Boulevard-Theater, andererseits an Moralejakulat kaum noch zu überbieten.

 

Die Zeit, 01.10.08 (Claas Tatje)
Für Peter Dombo liegt zwischen der guten und der schlechten Welt nur eine Schrittlänge. In der guten Welt tragen kleine Zweige gesunde grüne Trauben, die Dombo wie ein Neugeborenes in der Hand wiegt, in der schlechten sind die Früchte vertrocknet und von Pilz befallen. »Lederbeeren sind das«, sagt Dombo, und sie sind ihm zuwider, denn »da hat kein Winzer Spaß dran«. Dombo aber will, dass das Leben für Landwirte eine Freude ist, und deshalb erforscht der Feldversuchsleiter von BASF die Wirkung von Pflanzenschutzmitteln.

 

Deutsche Presseagentur, 26.04.2008
Lebensmittelpreise sind stark gestiegen
In Deutschland hat sich der Anstieg der Einfuhrpreise im März etwas abgeschwächt. Die Importpreise seien um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.Im Februar hatte das Plus 5,9 Prozent betragen.

 

Die Zeit, 31.12.08 (Finis)
Viele Menschen glauben immer noch, wir lebten in der gerechtesten aller Welten. Weit gefehlt! Unsere liebe FDP zum Beispiel wird von öffentlichen Meinungsverführern stets sehr ungerecht behandelt. Herr Westerwelle ist der brillanteste Redner im Bundestag, doch beim Rattenrennen um die Kanzlerschaft gönnt man ihm nicht das Schwarze unterm Nagel. Bußfertig müssen wir einräumen, dass Freidemokraten in dieser Kolumne ebenfalls einen schweren Stand hatten, nämlich gar keinen, denn bislang fiel uns zu dieser Partei nichts ein, eigentlich noch viel weniger.