Deutsche Presseagentur, 26.04.2008
Der frühere hessische Ministerpräsident und Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) kann mit einer deutlich höheren Pension rechnen. Das Kasseler Verwaltungsgericht verurteilte die Stadt Kassel, einen Versorgungsbescheid neu zu berechnen. Die Stadt hatte die Versorgungsansprüche ihres ehemaligen Oberbürgermeisters auf null gerechnet und das Land sowie den Bund in der Pflicht gesehen. Im äußersten Fall könnte Eichel zu seinen Anspüchen als Minister in Höhe von 7151,05 Euro noch 5900 Euro hinzubekommen.

 

Eichel war von 1975 bis 1991 Oberbürgermeister der Stadt Kassel. Daraus resultiert ein Versorgungsanspruch von 6344,81 Euro. Für seine acht Jahre als hessischer Ministerpräsident bis 1999 stehen im 3301,50 Euro zu. Mit diesen 9646,31 Euro wäre Eichel nach eigenen Angaben zufrieden; er verlangte aber eine Klärung, weil seine geschiedene Frau Anspruch auf einen erheblichen Teil der Summe habe.

Habgierig sind unsere (Ex-)Politiker sicher nicht. Und auch nicht amoralisch. Oder gar dissozial. Nei-En. Und morgen fliegt der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten über die Dächer. Doch, ehrlich! Ganz bestimmt!

Mit neuneinhalbtausend Euro wäre Eichel also zufrieden. Ist doch schön! Der Mann ist ja sowas von generös, da sollte sich die Mittelschicht mal ein Beispiel nehmen. Vor allen Dingen geschiedene Männer, die einen Batzen ihres Einkommens an die Exfrauen abführen müssen und dann auch noch jammern, selbst kaum noch Geld zum Leben zu haben. Nehmt euch an Hans mal ein Beispiel ihr Waschlappen, die arme Sau muß mit knapp 13000 Euro RENTE im Monat auskommen und davon wahrscheinlich die Hälfte an seine Ex abdrücken. Dann darbt er mit gut 6000 Euro im Monat dahin; das ist doch kein Leben!

Wir sollten den Mann unterstützen! Spenden für Hans Eichel werden erbeten an die Stadtsparkasse Kassel, Kontonummer 0815, Stichwort „Balanitis“. Bitte, liebe Leser, spendet reichlich!

 

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